Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
WordPerfect

WordPerfect

WordPerfect ist ein Textverarbeitungsprogramm, das zunächst von der WordPerfect Corporation aus Orem, Utah entwickelt und vermarktet wurde. Ab 1986 löste WordPerfect das bis dahin dominierende MicroPro WordStar als Quasi-Standard für Textverarbeitungssysteme ab, bevor es selbst ab 1992 von Microsoft Word binnen anderthalb Jahren von der Spitze verdrängt wurde. Zu DOS-Zeiten war Wordperfect quasi Textverarbeitungsstandard und insbesondere an Universitäten aufgrund seines riesigen Funktionsumfangs weit verbreitet. Gesteuert wurde die Software über Tastaturkürzel (z.B. SHIFT + F7). Erst in der Version 5 wurde eine Menüleiste eingefügt, die mit der ALT-Taste aktiviert werden konnte. In der Version 5.1 war Wordperfect Quasistandard. Word konnte jedoch aufholen, da Microsoft auf Windows setzte und dies bei vielen PCs gemeinsam mit Word verkauft wurde. Die Version Wordperfect 6.0 war eine der ersten vollgrafischen Anwendungen unter DOS und so ließen sich auch Formatierungen und Grafiken direkt anzeigen und bearbeiten. DOS wurde als Betriebssystemplattform jedoch zunehmend unbeliebter und so verkaufte sich die Software immer schlechter. Es gab wohl noch einige populäre Windows-Versionen (z.B. Version 6.1), doch Microsoft dominierte zusehends den Markt. Nach der Übernahme der WordPerfect Corporation durch Novell im Juni 1994 und dem Weiterverkauf an Corel im Januar 1996 war es lange Zeit fraglich, ob sich WordPerfect überhaupt am Markt halten könnte. Seit dem Marktstart der Version 12 (Juni 2004) sieht es so aus, als habe Corel sein Produkt WordPerfect Office (enthält die Textverarbeitung WordPerfect, die Tabellenkalkulation Quattro Pro und das Präsentations- und Grafikprogramm Presentations) zumindest als Nischenprodukt sicher etabliert. Neben der Standard-Version (die mit Upgrade bezeichnet ist, zum Upgrade berechtigt sind sämtliche Produkte von Corel, aber auch Konkurrenzprodukte wie das Microsoft Office) wird besonders bei eBay häufig eine OEM-Version angeboten. Im Gegensatz zur Vollversion fehlen dieser die Zugaben wie beispielsweise Cliparts oder TrueType-Schriftarten. Außerdem ist der Support für diese Version eingeschränkt. So ist u.a. die Installation des aktuellen Service Packs 2 mit der OEM-Version nicht mehr möglich. Die kommende Version 13 soll im Jahr 2006 auch OpenDocument-Formate unterstützen.

Versionen

Für DOS:
- 1982 WordPerfect 2.2
- 1983 WordPerfect 3.0
- 1984 WordPerfect 4.0
- 1986 WordPerfect 4.2
- 1988 WordPerfect 5.0
- 1989 WordPerfect 5.1
- 1993 WordPerfect 6.0
- 1995 WordPerfect 6.1 Für Apple II:
- 1985 WordPerfect 1.0
- 1986 WordPerfect 2.0 Für Apple Macintosh:
- 1988 WordPerfect 1.0
- 1990 WordPerfect 2.0
- 1993 WordPerfect 3.0
- 1995 WordPerfect 3.5
- 1997 WordPerfect 3.5e Für NeXT Computer:
- 1991 WordPefect 1.0.1 Für Microsoft Windows:
- 1991 WordPerfect 5.1
- 1992 WordPerfect 5.2
- 1993 WordPerfect 6.0
- 1996 WordPerfect 7.0
- 1997 WordPerfect 8.0
- 1999 WordPerfect 9.0 (als Teil von WordPerfect Office 2000)
- 2001 WordPerfect 10.0 (als Teil von WordPerfect Office 2002)
- 2003 WordPerfect 11.0 (als Teil von WordPerfect Office 2003)
- 2004 WordPerfect 12.0 (als Teil von WordPerfect Office 12) Für Linux:
- 1996 WordPerfect 6.0
- 1999 WordPerfect 8.1
- 2000 WordPerfect 9.0

Weblinks


- [http://www.corel.de/wordperfect Offizielle Webpräsenz von Corel zu WordPerfect] Kategorie:Büroanwendung

Textverarbeitungsprogramm

Ein Textverarbeitungsprogramm ist ein Computerprogramm zum Verfassen von Texten und Briefen. Das erstellte Dokument kann abgespeichert und ausgedruckt werden. Der Übergang zu anderen Programmen ist fließend, da sich in vielen Textverarbeitungsprogrammen heute auch Grafiken und Tabellen einbinden lassen. Textverarbeitungsprogramme bieten im Gegensatz zu reinen Texteditoren in der Regel erweiterte Layout- und Formatierungsfunktionen an. Neben der Textüberarbeitung erhöhen Rechtschreibprüfung, Indexerstellung, Such- und Ersetzfunktionen den Nutzen für den Anwender. Formatvorlagen vereinfachen zudem eine einheitliche Gestaltung der zu veröffentlichenden Dateien, Textbausteine die Einbindung von wiederkehrenden Inhalten.

Textverarbeitung als Werkzeug

Ein guter „Textverarbeiter“ beherrscht neben den Raffinessen moderner Textverarbeitungsprogramme auch die Feinheiten, die für eine rationelle Textverarbeitung unentbehrlich sind. Dies sind Arbeitstechniken wie das Tastschreiben, die Phonotypie, die Autorenkorrekturzeichen und die Formgestaltung unter Berücksichtigung der Gestaltungsregeln (DIN 5008).

Geschichte

Eine der ältesten Kulturtechniken, das Schreiben, verstand sich noch nie allein auf das bloße Eingeben von Zeichen zur Niederlegung von Informationen. Schon seit frühester Zeit wurden Schriftstücke äußerlich ansprechend gestaltet, indem beispielsweise die Anfangsbuchstaben des Textes oder eines Absatzes kunstvoll und aufwendig verziert wurden. Werden die heutigen Texte auch mit anderen technischen Mitteln erstellt, so bleibt der Wunsch, aber auch ein Bedarf, an äußerlichem Gestalten erhalten. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Die Textgestaltung kann von der einfachen Verschönerung bis hin zum Konzept für die Ausgestaltung von Informationen unter dem Aspekt der Wirkungssteigerung erfolgen. Entsprechend gestaltete Texte verbessern deren Verständlichkeit nachgewiesenermaßen sehr. Seit Einführung des Personal Computers hat sich auf dem Textverarbeitungssektor so einiges getan. Das heutige Ergebnis sind Programme, bei denen der reine Textverarbeitungsteil programmiertechnisch wohl noch den geringsten Aufwand erforderte. Vielmehr wurden sie angereichert mit Funktionen, die zuvor einzeln von anderen Programmen und oft auch anderen Herstellern bezogen werden mussten. Heutige Textverarbeitungsprogramme integrieren die reine Texterfassung mit den Möglichkeiten der Grafikeinbindung, Tabellenerstellung, Formelgenerierung oder der Präsentationsgrafik. Nicht selten kommen sie dabei den Fähigkeiten von Desktop-Publishing-Programmen sehr nahe. Die Einführung der grafischen Benutzeroberfläche Windows ermöglichte erst den Schritt in diese Richtung, verhalf sie doch den Programmen, auf Techniken wie dem Datenaustausch über eine zentrale Zwischenablage, dem dynamischen Datenaustausch oder dem Objekt-verbinden-und-einbetten zurückzugreifen. Auch die Möglichkeit, den Text gemäß dem Prinzip WYSIWYG (engl. What You See Is What You Get) bereits auf dem Bildschirm so präsentiert zu bekommen, wie er auch später ausgedruckt erscheint, wird erst durch diese grafische Oberfläche erreicht.

Die ersten Textverarbeitungsprogramme: ASCII-Editoren

Die ersten Textverarbeitungsprogramme, treffender bezeichnet als „Texterfassungsprogramme“, waren so genannten ASCII-Editoren, die sich aus dem Zeichenvorrat der normierten ASCII-Tabelle bedienten. ASCII beschreibt eine festgelegte Zeichentabelle aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, die den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Programmen standardisiert. Da der Zeichenvorrat dieser Tabelle 256 vordefinierte Zeichen umfasst, ist dementsprechend auch die Textein- und -ausgabe auf genau diese Zeichen begrenzt. Der Befehlsumfang solcher ASCII-Editoren geht in der Regel über das Speichern, Laden und Drucken nicht hinaus. Erweiterte Programme bieten noch Funktionen wie die Textmarkierung sowie das Ausschneiden, Kopieren und Versetzen von Textabschnitten an. Das heutige Einsatzgebiet solcher Editoren ist das Erstellen von Programm-Quellcodes bei Programmiersprachen, bei denen der Quelltext ohne jegliche Formatierungen vorliegen muss.

Zeichenorientierte Textverarbeitung und der SAA-Standard

Die Kategorie der im Funktionsumfang erweiterten zeichenorientierten Textprogramme (Character Used Interface) verwendet ebenfalls, wie die ASCII-Editoren auch, den normierten und beschränkten ASCII-Zeichensatz als Grundlage. Die fest definierten Zeichensätze werden sowohl für die Bildschirmdarstellung als auch für den Ausdruck verwendet. Der Abstand der Zeichen untereinander ist fest vorgegeben, wie auch die Zeichen selber statisch sind. Diese „Statik“ bedeutet, dass alle Zeichen des Zeichenvorrats vorgeformt und fertig zur Verfügung stehen. Hier liegt der große Vorteil der CUI-Programme begründet: die Arbeitsgeschwindigkeit. Da alle Zeichen in Größe und Form fertig vorliegen, bedarf es keiner ständigen Neuberechnung deren Bildschirmdarstellung. Die Hardware-Anforderungen beim Einsatz von CUI-Programmen sind entsprechend gering. Der dadurch erkaufte Nachteil ist jedoch genau die heute gewünschte Darstellungsqualität, das WYSIWYG eben. Proportionale Schriftarten oder von der Standardschrift abweichende Größen, Textauszeichnungen wie fett, kursiv oder unterstrichen sowie Gestaltungselemente wie Umrahmungen werden auf dem Bildschirm nicht dargestellt und sind daher erst beim Ausdruck ersichtlich. Die hier oft überraschenden Ergebnisse führten zur Entwicklung einer Zusatzfunktion, dem sogenannten Preview, der Seitenvorschau. Diese Funktion schaltet von der zeichenorientierten zur grafischen Darstellung um und zeigt den Text an, wie er später auch auf dem Ausdruck zu erwarten ist. Meistens zwar ist der Textinhalt selber nicht mehr zu lesen, jedoch sind die Proportionen, die Ränder und die Position der Grafiken zu erkennen. Einige Hersteller gingen noch einen Schritt weiter und implementierten eine Möglichkeit des Zoomens, also der Vergrößerung dieser Seitenansicht. Der von IBM geschaffene Standard für Anwendungsprogramme prägte die weitere Gestaltung der zeichenorientierten Textprogramme. Die meisten Hersteller richteten sich an diese Konventionen der Programmierung, es entstanden die sogenannten COW-Programme. COW steht für Character Oriented Windows, also zeichenorientierte Windows-Programme. Die Handhabung dieser Programme erfolgt unter den einheitlichen SAA-Konventionen. SAA-Programme arbeiten fensterorientiert mit Pull-Down-Menüs, Rollbalken, gesteuert mit der A-Taste oder der Maus. Ist die Bedienung der Oberfläche einmal erlernt, so fällt der Wechsel zu anderen SAA-Programmen leicht, da die Bedienung zumindest immer dieselbe ist.

Die Gegenwart: Grafische Textverarbeitungsprogramme

Die grafisch orientierten Programme basieren auf dem GUI, dem Graphical User Interface. Ebenfalls beruhend auf der SAA-Technik existieren hier jedoch keine „vorgefertigten“ und starren Zeichensätze mehr. Alle Zeichen sind in Form und Größe variabel. Am Bildschirm können also Formatierungen und Schriftgrößen exakt so angezeigt werden, wie sie formatiert wurden und später auch auf dem Ausdruck erscheinen. Ermöglicht wird dies durch die getrennte Handhabung von Druckerschriften zum einen und Bildschirmschriften zum anderen. Der Preis hierfür ist jedoch ein enormer Rechenaufwand für die ständigen Aktualisierung und Neuberechnung der Bildschirmanzeige. Wichtig geworden sind deshalb neben der reinen Prozessorleistung des Rechners Komponenten wie die Grafikkarte und der Bildschirmspeicher. Bauteile, über die sich in den Zeiten ohne Windows für die Textverarbeitung wohl keiner größere Gedanken machte. Die Entwicklung geht sogar soweit, Grafikkarten mit eigener Prozessorleistung auszustatten um den Hauptprozessor beim rechenintensiven Bildschirmaufbau zu unterstützen. Die Bezeichnung „Windows-Karten“ bringen deutlich zum Ausdruck, dass erst die grafische Oberfläche zur Einführung solcher Komponenten geführt hat. Die WYSIWYG-Darstellung geht jedoch noch weit über die 1:1-Darstellung von Zeichen hinaus. Auch eingebundene Grafiken, Tabellen oder Formeln werden natur- und druckgetreu angezeigt. Die Bildschirmanzeige selber kann obendrein von der 100 % Ansicht stufenlos verkleinert oder vergrößert werden. Alle Proportionen bleiben dabei selbstverständlich erhalten, wofür wieder die separaten Bildschirmschriften Sorge tragen. Die Haupterwartung und Anforderung an grafische Textverarbeitungsprogramme im Vergleich zu deren charakterorientierten Mitbewerbern dürfte wohl das oft erwähnte Zauberwort WYSIWYG sein. Das Druckergebnis soll also exakt dem entsprechen, was auf dem Bildschirm zu sehen ist. Oder anders ausgedrückt: Alles, was und wie man es auf dem Bildschirm sieht, soll auch genauso ausgedruckt werden. Des Weiteren ist eine möglichst vollständig integrierte Mausbenutzung zu realisieren. Neuere Techniken wie das Drag and Drop oder die Smarticons zum Schnellaufruf wichtiger Befehle gehen eindeutig in diese Richtung. Weitere Anforderungen betreffen die sonst nur schwachen oder gar nicht vorhanden Bereiche der Tabellenerstellung und der Grafikeinbindung.

Dateiformate

Jedes Textverarbeitungsprogramm hat bis jetzt noch sein eigenes Dateiformat für die Speicherung von Dokumenten. Eine gewisse Standardisierung ist durch das Rich Text Format erreicht worden, mit dem aber die Einheitlichkeit des Layouts auf verschiedenen Rechnern nicht gewährleistet ist. Im Moment wird an der Standardisierung von Dateiformaten durch XML gearbeitet. Nachdem die Autoren von KOffice seit Projektbeginn 1998 an auf ein XML-Format setzten, hat OpenOffice.org im Jahr 2002 mit seinen auf XML basierenden Dateiformaten ein besser spezifiziertes Format vorgelegt. Aufgrund einiger Unterschiede in den Implementierungen kam es jedoch nie zur Übernahme des jeweils anderen Formats. Dies wird sich künftig ändern: Die Organisation OASIS spezifizierte das offene Austauschformat OpenDocument. Dieses Format basiert auf dem OpenOffice.org-Dateiformat und wird von OpenOffice.org, StarOffice, KOffice, AbiWord und TextMaker in zukünftigen Versionen verwendet werden. Es wurde von Mitarbeitern der Firma Sun Microsystems und KOffice-Entwicklern entwickelt und wird nach seiner Verabschiedung ein offener Standard sein. Eines der verbreitetsten Dokumentenformate zum Austausch von nicht weiter zu bearbeitenden Dokumenten ist PDF. Dieses kann auf so gut wie jedem Betriebssystem eingelesen werden und behält dabei das Aussehen. Ein Export der Texte in plattformunabhängiges HTML ist ebenfalls bei manchen Programmen möglich.

Liste von Textverarbeitungsprogrammen und -systemen


- Einfache Programme
  - Atlantis Ocean Mind
  - CA-Textor
  - Microsoft Windows Write (bis MS Windows 3.11)
  - Microsoft Windows Wordpad (ab MS Windows 95)
  - Microsoft Windows Notepad (Windows-Editor)
  - Apple TextEdit (Mac OS X-Editor)
  - BBEdit (für Mac OS und Mac OS X)
- Komplexere Programme
  - AbiWord
  - Adobe FrameMaker (Desktop Publishing-Programm)
  - Adobe InCopy
  - Adobe InDesign (Desktop Publishing-Programm)
  - Adobe PageMaker (Desktop Publishing-Programm)
  - AppleWorks, früher ClarisWorks (Büropaket für Mac OS und Mac OS X)
  - Breadbox-Ensemble Office-Paket incl. DTP-Fähigkeiten und PC/GEOS-V4.x, einer GUI für X86 PCs mit MSDOS und anderen DOS-Varianten.
  - WordPerfect von Corel
  - KWord
  - Letter Star (für Mac OS X)
  - Mariner Write (für Mac OS X und Mac OS)
  - Mellel (für Mac OS X)
  - Microsoft Works (Programmpaket)
  - Microsoft Word
  - NeoOffice (OpenOffice-Abkömmling)
  - Nisus Writer (für Mac OS)
  - Nisus Writer Express (für Mac OS X)
  - OpenOffice.org Writer OpenOffice.org
  - Pages für Mac OS X, Bestandteil des iWork-Büropaketes von Apple
  - Papyrus (Software)
  - Publicon von Wolfram Research (insbesondere für naturwissenschaftliche Bedürfnisse)
  - QuarkCopyDesk
  - QuarkXPresseher ein professionelles Layout-Programmm
  - RagTime (Office/Layout/DTP)
  - StarOffice Writer
  - TeX/LaTeX
  - TextMaker (von SoftMaker)
- Kollaborative Online-Textbearbeitung in Echtzeit
  - SubEthaEdit (für Mac OS X)
  - MoonEdit (für Linux, Windows, FreeBSD)
- Historische Programme
  - AmiPro
  - DisplayWrite (IBM PC Text)
  - GEOS OfficePaket Betriebssystem für Homecomputer C64,C128,Plus/4 und Apple II
  - MacWrite
  - MacWrite Pro
  - SpeedScript (für den Atari)
  - WordStar
  - 1st Word Plusfür den Atari ST
- Fremdsprachige Programme
  - Madhyam für indische Sprachen
  - Pladao Office OpenOffice.org-Abkömmling für Thailändisch

Siehe auch


- Office-Paket

Weblinks


- [http://www.uni-koeln.de/rrzk/software/textverarbeitung/ Textverarbeitung und Desktop Publishing]
- [http://www.intertast.de/p0400010.htm Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung (DIN 5008)]
- [http://www.oasis-open.org/committees/tc_home.php?wg_abbrev=office OASIS: offenes Dokumentenformat (englisch)] Kategorie:Anwendungsprogramm ! Kategorie:Schreibtechnik ja:ワードプロセッサ ko:워드 프로세서 ms:Pemproses kata

Utah

Utah [] ist ein Bundesstaat der USA. Die Hauptstadt Utahs ist Salt Lake City. Die Abkürzung ist UT, der Beiname des Staates lautet The Beehive State.

Geschichte

Salt Lake City Ab 1847 wurde Utah von den Anhängern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ("Mormonen") auf zum Teil ungewöhnliche Weise besiedelt. Um die Mitglieder der Kirche nach Utah zu bringen, wurde 1850 der "Ständige Einwanderungsfonds" (engl. Perpetual Emigrating Fund - PEF) ins Leben gerufen. Finanziert aus Spenden sollten die Mittel in diesem Fonds dazu genutzt werden, noch im Osten der USA lebende, vor allem aber Neubekehrte aus Europa, nach Salt Lake City zu bringen. Je nach Bedürftigkeit des Einzelnen übernahm der PEF Teile oder die ganzen Kosten für die Reise nach Utah, wobei sich das jeweilige Kirchenmitglied vertraglich verpflichtete, dieses Geld nach seiner Ankunft zurück zu zahlen. Ende des Jahres war das Geld im PEF knapp geworden, so dass Gouverneur Brigham Young, zugleich Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, einen alten Plan wieder aufleben ließ. Dieser sah vor, die Einwanderer statt mit von Pferden oder Ochsen gezogenen Planwagen mit Handkarren bis in das Tal des Großen Salzsees ziehen zu lassen, was eine Ersparnis von 6 Pfund pro Person bringen sollte. Die europäischen Emigranten, die meist aus ärmlichen Verhältnissen in britischen Städten stammten, sollten mit dem Schiff bis nach New York City, Boston oder New Orleans und von dort aus weiter mit dem Zug nach Iowa City fahren, wo die Handkarren auf sie warten würden. Schließlich müssten die Emigranten innerhalb von 90 Tagen mit den Karren (beladen mit 50kg Gepäck) nach Salt Lake City laufen. Die ersten Handkarren-Pioniere (insgesamt ca. 800) kamen im April 1856 in Iowa City an, wurden auf drei Trecks aufgeteilt. Sie erreichten mit minimalen Verlusten Ende September bis Anfang Oktober 1856 Salt Lake City. Die letzten zwei Handkarren-Companies starteten erst Ende Juni in Iowa City und wurden durch einen verfrühten und unvermittelt heftigen Wintereinbruch ca. 300 Meilen vor Salt Lake City in Wyoming überrascht. In einer für diese Zeit und die Wetterverhältnisse und die Strecke geradezu spektakulären Rettungsaktion wurden die Emigranten schließlich im November nach Salt Lake City gebracht. Von den ursprünglich 1.076 Menschen in den zwei Companies, kamen zwischen 200 und 220 ums Leben. Trotz dieser Katastrophe gab es in den darauffolgenden vier Jahren noch fünf weitere Trecks mit Handkarren, die aber aufgrund einer besseren Organisation reibungslos verliefen. Utah wurde am 4. Januar 1896 als 45. Staat als voll berechtigtes Mitglied in die USA aufgenommen. Mehrere frühere Anläufe zur Staatlichkeit waren an Konflikten der Mormonen mit der amerikanischen Bundesregierung gescheitert, vor allem an Auseinandersetzungen über die Polygamie. Erst nachdem die Leitung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage diese 1890 offiziell abschaffte, war der Weg zu Staatlichkeit frei. Siehe auch: Liste der Gouverneure von Utah

Geographie

Die anliegenden Staaten sind Nevada, Idaho, Wyoming, Colorado, New Mexico und Arizona.
Als einzige der US-Staaten grenzen mit Utah, Colorado, New Mexico und Arizona gleich vier Staaten an einem Punkt. Daher der Name Four Corners, der sowohl für diesen Grenzpunkt als auch für die gesamte Region gebraucht wird. Ein großer Teil des Staates ist sehr trocken, in den bergigen Gegenden regnet/schneit es aber etwas mehr.

Nationalparks


- Arches-Nationalpark
- Bryce-Canyon-Nationalpark
- Canyonlands-Nationalpark
- Zion-Nationalpark
- Capitol Reef National Park

Verwaltungsgliederung

Siehe Liste der Countys in Utah

Bevölkerung

Liste der Countys in Utah Für das Jahr 2000 wird eine Bevölkerung von 2.233.169 angegeben. 76% der Bevölkerung leben entlang der "Wasatch front". Grob geschätzt 60% der Bevölkerung sind Mormonen; da die Religionszugehörigkeit in amerikanischen Volkszählungen aber nicht erfasst wird, sind genaue Daten hierzu nicht erhältlich. Utah ist damit einer von nur zwei US-Staaten, in denen eine einzelne Religionsgruppe die absolute Mehrheit stellt. (Der andere ist das mehrheitlich katholische Rhode Island). Im Census von 2000 werden etwa 2,0 Mio Einwohner als "weiß" aufgeführt, 18.000 als "afrikanisch-amerikanisch", 30.000 als amerikanisch-indianisch, 37.000 als asiatisch, 15.000 als "hawaiianisch und sonstige pazifische Bewohner", 93.000 als "andere Rasse", 47.000 als "zwei oder mehr Rassen", 201.000 als hispanisch. Die hispanische Gemeinschaft wuchs von 1990 bis 1997 von etwa 85.000 auf 133.000 an und stellt etwa 6% der Bevölkerung. 2000 stellte sie etwa 200.000 Einwohner (siehe oben). Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Salt Lake City - 178.605
- West Valley City - 112.678
- Provo - 99.624
- Sandy - 89.979
- West Jordan - 89.011
- Orem - 88.619
- Ogden - 78.519
- Layton - 61.205
- Saint George - 59.780
- Taylorsville - 58.179
- Logan - 45.517
- Murray - 43.328
- Bountiful - 41.173
- South Jordan - 36.791
- Roy - 35.308
- Draper - 33.042
- Riverton - 30.119
- Tooele - 27.903
- Clearfield - 27.227
- Pleasant Grove - 27.116
- Midvale - 27.019
- Lehi - 25.665
- Spanish Fork - 22.839
- American Fork - 22.387
- Cedar City - 22.224
- Kaysville - 21.749
- South Salt Lake - 21.510
- Springville - 21.507 Siehe auch: Liste der Städte in Utah

Sonstiges

Liste der Städte in Utah Salt Lake City in Utah war der Austragungsort der olympischen Winterspiele 2002. Der Name Utah leitet sich von dem Indianer-Volk der Ute ab, die neben einigen anderen Völkern bis heute in Utah leben. Nach dem Wunsch der Mormonen sollte der Staat Deseret heißen, dieser religiös begründete Name, der aus dem Buch Mormon, der heiligen Schrift der Mormonen stammt, wurde von der amerikanischen Regierung jedoch wegen der Trennung von Kirche und Staat nicht akzeptiert. Einer der Landungsstrände bei der alliierten Invasion in der Normandie am 6. Juni 1944 trug den Code-Namen Utah Beach, der heute zum offiziellen Namen geworden ist.

Weblinks


- [http://www.usa.de/index-a-171.html Allgemeine Infos über Utah]
- [http://www.go-utah.de/ Reiseinfos]
- [http://home.arcor.de/daniel.stuecklen/ Naturschauspiele]
- [http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,297716,00.html Charakter des Landes]
- [http://www.hossli.com/2002_portfolio/port_02_mormonen.html Mormonenvormacht]
- [http://www.utah.edu/ Universität von Utah]
- [http://www.us-infos.de/wetter-ut.html Wetterdaten]
Kategorie:US-Bundesstaat Kategorie:Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ja:ユタ州 ko:유타 주 th:มลรัฐยูทาห์

1986

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1986 ist „Internationales Jahr des Friedens“
- Die Saatkrähe (lat. Corvus frugilegus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: Alphons Egli wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Portugal und Spanien treten der Europäischen Gemeinschaft bei
- 2. Januar: Ignacio Gonzales Palacios, Chef des Geheimdienstes von Guatemala wird in Guatemala-Stadt erschossen
- 6. Januar: Beginn der 2. Republik Liberia
- 13. Januar: Beginn des Bürgerkriegs im Nordjemen
- 24. Januar: Die US-amerikanische Raumsonde Voyager 2 fliegt am Uranus vorbei und liefert viele Fotos von Uranus, seinen Ringen und seinen Monden
- 29. Januar: Nach erfolgreicher fünfjähriger Führung des Befreiungskampfes wird Yoweri Kaguta Museveni Präsident der Republik Uganda
- 4. Februar: Investitionsförderungsvertrag zwischen Westdeutschland und Oman
- 25. Februar: Philippinen: Präsident E. Marcos wird unblutig gestürzt und reist nach Hawaii aus
- 12. März: Bei einem Referendum stimmen die Spanier mehrheitlich für den Verbleib ihres Landes in der NATO
- 25. April: König Mswati III. wird Staatsoberhaupt in Swasiland
- 1. Mai: Afghanistan. Dr. Mohammed Nadschibullah löst Babrak Karmal als Generalsekretär der DVPA ab
- 29. Mai: Die Flagge der EG wird erstmals zu den Klängen der Europahymne vor dem Berlaymont-Gebäude aufgezogen
- 30. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Westdeutschland und Indien
- 8. Juni: Die Polizei schließt den Hamburger Kessel: einer der meistkritisierten Polizeieinsätze der Bundesrepublik Deutschland
- 14. Juni: Eine von Umkhonto We Sizwe gelegte Autobombe explodiert vor Magoo's Bar in Durban/Südafrika: 3 Tote und 73 Verletzte
- 22. Juni: Parlamentswahlen in Spanien
- 16. August: Dominikanische Republik. Dr. Salvador Jorge Blanco wird als Staatspräsident von Joaquin Balaguer abgelöst
- 26. September: William H. Rehnquist löst Warren E. Burger als Chief Justice of the United States ab
- Oktober/November: Aufdeckung der Iran-Contra-Affäre. Verurteilung der USA vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag
- 1. November: Afghanistan. Babrak Karmal verliert auch das Amt des Präsidenten des Revolutionsrates (Staatsoberhaupt). Seit 1987 im Exil in der Sowjetunion
- 23. November: Nationalratswahlen in Österreich
- 19. Dezember: Der sowjetische Regimekritiker Andrei Sacharow wird von der sowjetischen Regierung rehabilitiert und darf aus der Verbannung nach Moskau zurückkehren

Kultur


- 1. Februar: Uraufführung der Oper Hunger und Durst von Violeta Dinescu in Freiburg im Breisgau

Katastrophen


- 28. Januar: Die US-Raumfähre Challenger explodiert kurz nach dem Start. Alle sieben Astronauten kommen ums Leben
- 29. Januar: Beim Untergang des Fährschiffs „Ekhlas Star“ (Bangla Desh) sterben etwa 1000 Personen
- 31. März: Nahe Mexiko-Stadt. Nach einem Feuer an Bord prallte eine Boeing 727 der Mexicana gegen einen Berg. Alle 166 Passagiere starben
- 20. April: Der Damm der Kantale-Talsperre auf Sri Lanka bricht. Die Flutwelle überflutet Dutzende Dörfer; es gibt bis zu 178 Tote
- 26. April: Reaktorkatastrophe in Tschornobyl (Tschernobyl)
- 21. August: Ein Gas-See in Kamerun, der Lake Nyos, stösst über Nacht Unmengen von CO2 aus, dieses verteilt sich in einem Umkreis von bis zu 25 km und tötet über 1.700 Menschen und alles Vieh durch ersticken
- 31. August: Cerritos, nahe Los Angeles, Kalifornien, USA. Kollision einer Douglas DC-9 der Aeromexico im Landeanflug mit einer Piper PA 28. 82 Menschen starben
- 1. September: Der sowjetische Passagierdampfer Admiral Nachimov (ex Berlin) sinkt im Schwarzen Meer nach einer Kollision. 398 Tote
- 6. September: Karatschi, Pakistan. Eine entführte Boeing 747 der PanAm mit 375 Personen an Bord kommt unter Granatenbeschuss. 21 Personen starben durch die Explosionen
- 4. Oktober: Kelly Air Force Base, Texas, USA. Eine zivile Frachtmaschine vom Typ Lockheed L-100 stürzte direkt nach dem Start noch auf das Flughafengelände. Alle 3 Personen an Bord starben dabei
- 10. Oktober: Erdbeben der Stärke 5,5 in El Salvador, über 1.000 Tote
- 1. November: Großbrand beim Chemiekonzern Sandoz in Schweizerhalle bei Basel, Löschwasser verseucht den Rhein und führt zu einem großem Fischsterben
- 12. Dezember: Ost-Berlin, DDR. Eine Tupolew Tu-134 der Aeroflot stürzt beim Landeanflug auf den Flughafen Schönefeld in ein Waldstück. 70 Personen der 82 an Bord starben dabei
- 25. Dezember: Saudi-Arabien. Eine Boeing 737 der Iraqi Airlines mit einer Schießerei an Bord zwischen Entführern und Sicherheitspersonal versucht eine Notlandung. 71 Menschen starben, 36 konnten gerettet werden

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 22. März: Trevor Berbick gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Pinklon Thomas im Riviera Hotel and Casino, Las Vegas, Nevada, USA, durch Sieg nach Punkten
- 29. Juni: Bei der Fußball-WM in Mexiko gewinnt Argentinien gegen Westdeutschland im Finale mit 3:2
- 24. Mai: BSC YB wird auf der Maladière Schweizermeister nach einem 4:1 Auswärtssieg nach je 2 Toren von Dario Zuffi und Lars Lunde

Religion


- Papst Johannes Paul II. lädt zum ersten Weltjugendtag ein

Geboren


- 9. Januar: Uwe Hünemeier, deutscher Fußballspieler
- 16. Januar: Reto Ziegler, Schweizer Fußballspieler
- 17. Januar: Olympia Zacharias, nauruische Leichtathletin
- 24. Januar: Mischa Barton, britische Schauspielerin
- 29. Januar: Thomas Greiss, deutscher Eishockey-Torwart
- 1. Februar: Johan Vonlanthen, Schweizer Fußballnationalspieler
- 19. Februar: Marta Da Silva, brasilianische Fußballspielerin
- 21. Februar: Prinz Amedeo von Belgien, Sohn von Prinzessin Astrid von Belgien und Erzherzog Prinz Lorenz von Österreich-Este
- 22. Februar: Erik Lange, Kanute
- 25. Februar: Justin Berfield, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. März: Jamie Bell, britischer Schauspieler
- 17. März: Silke Spiegelburg, Leichtathlet
- 18. März: Paulina Barzycka, eine polnische Schwimmerin
- 20. März: Rok Benkovič, slowenischer Skispringer
- 3. April: Amanda Bynes, US-amerikanische Schauspielerin
- 9. April: Mirna Jukic, österreichische Schwimmerin
- 12. April: Jonathan Pitroipa, burkinischer Fußballspieler
- 29. April: Sven Jaschan, Programmierer des Internetwurms Sasser
- 10. Mai: Pentala Harikrishna, indischer (Schach)|Großmeister
- 12. Mai: Emily VanCamp, kanadische Schauspielerin
- 13. Juni: Mary-Kate Olsen, US-amerikanische Schauspielerin
- 13. Juni: Ashley Olsen, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Juli: Denis Epstein, deutscher Fußballspieler
- 2. Juli: Lindsay Lohan, US-amerikanische Schauspielerin und Pop-Sängerin
- 3. Juli: Robina Muqimyar, afghanische Leichtathletin
- 3. Juli: Sascha Dum, deutscher Fußballspieler
- 16. Juli: Florence Joy, deutsche Nachwuchssängerin
- 23. Juli: Millane Fernandez, Pop-Sängerin
- 27. Juli: Lukas Lang, Eishockeyspieler (Torwart)
- 1. August: Jörn Schlönvoigt, deutscher Schauspieler und Musiker
- 3. August: Charlotte Casiraghi, Tochter von Caroline von Monaco
- 5. August: Kathrin Zettel, österreichische Skirennläuferin
- 7. August: Paul Biedermann, deutscher Schwimmer
- 4. September: Aaron Hunt, deutscher Fußballspieler
- 6. September: Thomas Lüthi, Schweizer Motorrad-Strassenrennfahrer
- 19. September: Gerald Ciolek, deutscher Profi-Radfahrer
- 22. September: Itte Detenamo, nauruischer Gewichtheber
- 8. Oktober: Karan Rastogi, indischer Tennisspieler
- 9. Oktober: Laure Manaudou, französische Schwimmerin
- 10. Oktober: Cecilia Baena, kolumbianische Speedskaterin
- 30. Oktober: Thomas Morgenstern, österreichischer Skispringer
- 5. November: Kwon Boa, koreanischer Pop-Star
- 13. November: Paul Boll, deutscher Eiskunstläufer
- 14. November: Marie Sann, Mangazeichnerin
- 19. November: Jessicah Schipper, australische Schwimmerin

Gestorben


- 1. Januar: Alfredo Binda, italienischer Radrennfahrer (
- 1902)
- 4. Januar: Phil Lynott, Bassist und Sänger (
- 1949)
- 4. Januar: Christopher Isherwood, englisch-amerikanischer Schriftsteller (
- 1904)
- 5. Januar: Ilmari Salminen, finnischer Leichtathlet (
- 1902)
- 8. Januar: Pierre Fournier, Cellist (
- 1906)
- 9. Januar: Michel de Certeau, ein französischer Jesuit, Soziologe, Historiker und Kulturphilosoph (
- 1925)
- 9. Januar: Helga Wex, deutsche Politikerin (
- 1924)
- 10. Januar: Emil Forrer, Assyriologe, Altertumskundler und Hethitologe (
- 1894)
- 10. Januar: Jaroslav Seifert, tschechischer Schriftsteller (
- 1901)
- 10. Januar: Ernst Lehner, deutscher Fußballspieler (
- 1912)
- 12. Januar: Ludwig Biermann, deutscher Physiker (
- 1907)
- 14. Januar: Donna Reed, US-amerikanische Schauspielerin
- 14. Januar: Daniel Balavoine, französischer Sänger (
- 1952)
- 15. Januar: Bruno Liebrucks, deutscher Philosoph (
- 1911)
- 16. Januar: Eugen Ray, deutscher Leichtathlet (
- 1957)
- 16. Januar: Stjepan Šulek, kroatischer Komponist und Dirigent (
- 1914)
- 19. Januar: Sammy Drechsel, deutscher Kabarettist, Journalist und Sportreporter (
- 1925)
- 22. Januar: Ilse Fromm-Michaels, Komponistin (
- 1888)
- 22. Januar: Luise Ullrich, deutsch-österreichische Schauspielerin (
- 1911)
- 23. Januar: Joseph Beuys, deutscher Künstler (
- 1921)
- 24. Januar: Leopold Szondi, ungarischer Mediziner und Psychologe (
- 1893)
- 25. Januar: Josef Kammhuber, Oberst im Dritten Reich und General der Luftwaffe der Bundeswehr (
- 1896)
- 25. Januar: Erwin Hartung, Refrainsänger, Schauspieler (
- 1901)
- 27. Januar: Lilli Palmer, deutsche Schauspielerin (
- 1914)
- 28. Januar: Christa McAuliffe, US-amerikanische Lehrerin und Astronautin (
- 1948)
- 28. Januar: Judith A. Resnik, US-amerikanische Astronautin (
- 1949)
- 29. Januar: Jörg Mauthe, österreichischer Journalist, Schriftsteller und Kulturpolitiker (
- 1924)
- 29. Januar: Leif Erickson, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1911)
- 1. Februar: Alva Myrdal, schwedische Soziologin, Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin (
- 1902)
- 3. Februar: Alfred Vohrer, deutscher Filmregisseur (
- 1914)
- 6. Februar: Minoru Yamasaki, US-amerikanischer Architekt (
- 1912)
- 10. Februar: Brian Aherne, britischer Schauspieler (
- 1902)
- 11. Februar: Frank Herbert, US-amerikanischer Science-Fiction- und Fantasy-Autor (
- 1920)
- 14. Februar: Edmund Rubbra, englischer Komponist (
- 1901)
- 15. Februar: Erik Olson, schwedischer Maler (
- 1901)
- 16. Februar: Anton Hilbert, deutscher Politiker (
- 1898)
- 17. Februar: Jiddu Krishnamurti, Philosoph (
- 1895)
- 20. Februar: Hans Geiger, deutscher Politiker (
- 1912)
- 21. Februar: Shigechiyo Izumi, gilt als ältester Mann aller Zeiten (
- 1865)
- 23. Februar: Mart Stam, niederländischer Architekt und Designer (
- 1899)
- 26. Februar: Wolfgang Hedler, deutscher Politiker
- 27. Februar: Gedeon Barcza, ungarischer Schachspieler (
- 1911)
- 28. Februar: Olof Palme, schwedischer Politiker und zweimaliger Premierminister (
- 1927)
- 4. März: Ding Ling, chinesische Schriftstellerin (
- 1904)
- 5. März: Ljudmila Rudenko, sowjetische Schachspielerin (
- 1904)
- 5. März: Helmut Thielicke, deutscher Theologe (
- 1908)
- 6. März: Georgia O'Keeffe, US-amerikanische Malerin (
- 1887)
- 7. März: Franz-Josef Wuermeling, deutscher Politiker (
- 1900)
- 8. März: Hubert Fichte, deutscher Schriftsteller (
- 1935)
- 9. März: Walter Bader, deutscher Archäologe und Denkmalschützer (
- 1901)
- 10. März: Ray Milland, britischer Film- und Fernsehschauspieler (
- 1905)
- 11. März: Sonny Terry, US-amerikanischer Bluessänger und Mundharmonikaspieler (
- 1911)
- 13. März: Eugen Gerstenmaier, evangelischer Theologe, Widerstandskämpfer und Politiker (
- 1906)
- 14. März: Benno Ammann, Schweizer Dirigent und Komponist (
- 1904)
- 14. März: Paul Rinkowski, Liegerad-Pionier aus Leipzig (
- 1915)
- 16. März: Anna Maria Bieganowski, deutsche Politikerin (
- 1906)
- 16. März: Hans Kloss, österreichischer Bankdirektor (
- 1905)
- 17. März: Alfred Mallwitz, deutscher Bauforscher und Architekt und Archäologe (
- 1919)
- 17. März: Heinz Nixdorf, deutscher Firmengründer und Wirtschaftsmanager (
- 1925)
- 30. März: Helga Anders, österreichische Schauspielerin und Synchronspecherin (
- 1948)
- 31. März: Paulus Rusch, Bischof der Diözese Innsbruck (
- 1903)
- 1. April: Erik Bruhn, dänischer Ballett-Tänzer (
- 1928)
- 3. April: Peter Pears, britischer Tenor und Lebensgefährte des Komponisten Benjamin Britten (
- 1910)
- 7. April: Leonid Witaljewitsch Kantorowitsch, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften (
- 1912)
- 7. April: Valérie von Martens, österreichisch-deutsche Schauspielerin (
- 1894)
- 9. April: Pamela Wedekind, Schauspielerin und Chansonsängerin (
- 1906)
- 9. April: Heinz Conrads, österreichischer Schauspieler, Conférencier und Wienerlied-Interpret (
- 1913)
- 9. April: Alfred Pfeifle, deutscher Tenor (
- 1916)
- 10. April: Eugen Grimminger, Mitglied der Widerstandsbewegung Weiße Rose (
- 1892)
- 14. April: Simone de Beauvoir, französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin (
- 1908)
- 15. April: Sergei Nikolajewitsch Anochin, sowjetischer Testpilot (
- 1910)
- 15. April: Jean Genet, französischer Romanautor, Dramatiker und Poet (
- 1910)
- 17. April: Marcel Dassault, französischer Luftfahrtunternehmer (
- 1892)
- 18. April: Heinrich Lehmann-Willenbrock, deutscher Kapitän und Fregattenkapitän (
- 1911)
- 20. April: Alexei Nikolajewitsch Arbusow, Sowjetisch-russischer Dramatiker (
- 1908)
- 22. April: Mircea Eliade, rumänischer Religionshistoriker, Essayist und Romancier (
- 1907)
- 23. April: Harold Arlen, US-amerikanischer Komponist, Oscarpreisträger (
- 1905)
- 23. April: Otto Preminger, US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent österreichischer Herkunft (
- 1906)
- 26. April: Hermann Gmeiner, Gründer der SOS-Kinderdörfer (
- 1919)
- 26. April: Lou van Burg, niederländisch-deutscher Showmaster und Entertainer (
- 1917)
- 26. April: Broderick Crawford, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1911)
- 28. April: Werner Conze, deutscher Historiker und Rektor der Universität Heidelberg (
- 1910)
- 29. April: Raúl Prebisch, argentinischer Entwicklungsökonom (
- 1901)
- 30. April: Wilhelm Kratz, deutscher Bundestagsabgeordneter (
- 1905)
- 5. Mai: Käthe Haack, deutsche Schauspielerin (
- 1897)
- 7. Mai: Gaston Defferre, französischer Politiker (
- 1910)
- 7. Mai: Haldun Taner, türkischer Schriftsteller (
- 1915)
- 7. Mai: Herma Szabo, österreichische Eiskunstläuferin (
- 1902)
- 8. Mai: Arndt von Bohlen und Halbach, letzter Spross der Krupp-Dynastie (
- 1938)
- 9. Mai: Ulrich Ilg, österreichischer Politiker und Landeshauptmann von Vorarlberg (
- 1905)
- 9. Mai: Tenzing Norgay, Bergsteiger, Erstbesteiger des Mount Everest (
- 1914)
- 12. Mai: Elisabeth Bergner, Theater- und Filmschauspielerin (
- 1897)
- 15. Mai: Elio de Angelis, italienischer Formel-1-Fahrer (
- 1958)
- 17. Mai: Ljudmila Alexejewna Pachomowa, russische Eiskunstläuferin (
- 1946)
- 18. Mai: Peter Wehle, österreichischer Komponist, Autor und Kabarettist (
- 1914)
- 23. Mai: Sterling Hayden, US-amerikanischer Schauspieler und Autor (
- 1916)
- 24. Mai: Robert Philipp Nöll von der Nahmer, deutscher Finanzwissenschaftler und Politiker (
- 1899)
- 24. Mai: Yakima Canutt, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1896)
- 29. Mai: Onelio Jorge Cardoso, kubanischer Schriftsteller und Journalist (
- 1914)
- 29. Mai: Inge Landgut, Schauspielerin und Synchronsprecherin (
- 1922)
- 30. Mai: Boy Gobert, deutsch-österreichischer Theater- und Filmschauspieler (
- 1925)
- 30. Mai: James Rainwater, US-amerikanischer Physiker (
- 1917)
- 31. Mai: Harry Westermann, deutscher Jurist (
- 1909)
- 1. Juni: Charles F. Wennerstrum, US-amerikanischer Richter, u. a. bei den Nürnberger Prozessen (
- 1889)
- 1. Juni: Jo Gartner, österreichischer Autorennfahrer (
- 1954)
- 3. Juni: Alfred Sabisch, ein deutscher Bildhauer (
- 1905)
- 6. Juni: Henry Nash Smith, US-amerikanischer Kultur- und Literaturwissenschaftler (
- 1906)
- 6. Juni: Herbert Eisenreich, österreichischer Schriftsteller (
- 1925)
- 9. Juni: Elisabeth Selbert, deutsche Politikerin und Juristin (
- 1896)
- 12. Juni: Ernst Scholz, Minister für Bauwesen der DDR (
- 1913)
- 13. Juni: Dean Reed, US-amerikanischer Schauspieler, Rock-'n'-Roll-Star und Countrysänger (
- 1938)
- 13. Juni: Benny Goodman, US-amerikanischer Jazzmusiker (Klarinettist und Bandleader) (
- 1909)
- 14. Juni: Jorge Luis Borges, argentinischer Schriftsteller (
- 1899)
- 14. Juni: Wilhelm Szabo, Dichter, Poet, Autor, Übersetzer und Lehrer (
- 1901)
- 14. Juni: Alan Jay Lerner, US-amerikanischer Autor und Liedtexter (
- 1918)
- 16. Juni: Maurice Duruflé, französischer Komponist (
- 1902)
- 19. Juni: Coluche, französischer Filmschauspieler und Komiker (
- 1944)
- 23. Juni: Hubert Schulze-Pellengahr, deutscher Politiker
- 25. Juni: Reinhold Münzenberg, deutscher Fußballspieler (
- 1909)
- 26. Juni: Annalise Wagner, deutsche Heimatforscherin (
- 1903)
- 30. Juni: László Lékai, Erzbischof von Esztergom und Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1910)
- 5. Juli: Lothar Kreyssig, war Richter und Gründer der Aktion Sühnezeichen (
- 1898)
- 9. Juli: Karl Heinz Beckurts, deutscher Physiker und Manager (
- 1930)
- 10. Juli: Le Duan, vietnamesischer Politiker (
- 1908)
- 14. Juli: Raymond Loewy, Industriedesigner, gilt als einer der Erfinder des Stromliniendesigns (
- 1893)
- 18. Juli: Stanley Rous, sechster Präsident des Weltfußballverbandes FIFA (
- 1895)
- 22. Juli: Fritz Goller, deutscher Komponist (
- 1914)
- 22. Juli: Floyd Gottfredson, US-amerikanischer Comiczeichner und -texter, Cartoonist sowie Maler (
- 1905)
- 24. Juli: Fritz Albert Lipmann, US-amerikanischer Biochemiker (
- 1899)
- 25. Juli: Vincente Minnelli, US-amerikanischer Regisseur (
- 1903)
- 27. Juli: Dorothea Neff, österreichische Schauspielerin (
- 1903)
- 31. Juli: Ernst Hildebrand, deutscher Komponist und Musiker (
- 1918)
- 1. August: Robert Wolfgang Schnell, deutscher Schriftsteller (
- 1916)
- 3. August: Beryl Markham, britische Flugpionierin (
- 1902)
- 5. August: Artur Stegner, deutscher Politiker (
- 1907)
- 6. August: Beppe Wolgers, schwedischer Schauspieler, Regisseur, Autor und Komponist (
- 1928)
- 6. August: Manfred Hausmann, deutscher Schriftsteller (
- 1898)
- 10. August: Chuck McKinley, US-amerikanischer Tennisspieler (
- 1941)
- 11. August: Heinz Strehl, ehemaliger Fußballspieler (
- 1938)
- 12. August: Ernst Wendt, deutscher Theaterregisseur (
- 1937)
- 12. August: Hans Pesser, österreichischer Fußballspieler und Trainer (
- 1911)
- 14. August: Pierre Bertaux, französischer Germanist (
- 1907)
- 19. August: Willy Kramp, deutscher Schriftsteller (
- 1909)
- 21. August: Thad Jones, US-amerikanischer Jazz-Trompeter (
- 1923)
- 24. August: Harry Benjamin, US-amerikanischer Psychologe (
- 1885)
- 24. August: Josef Buchkremer, Weihbischof des Bistums Aachen und Titularbischof von Agger
- 26. August: Franziska Bennemann, deutsche Politikerin (
- 1905)
- 31. August: Jorge Alessandri, chilenischer Politiker (
- 1896)
- 31. August: Urho Kaleva Kekkonen, Finnischer Präsident (
- 1900)
- 31. August: Henry Moore, englischer Bildhauer und Maler (
- 1898)
- 10. September: Pepper Adams, US-amerikanischer Baritonsaxophonist (
- 1930)
- 12. September: Gerhard Rohlfs, Romanist (
- 1892)
- 18. September: Walther Brühl, deutscher Politiker (
- 1894)
- 20. September: Johannes Caspers, deutscher Politiker (
- 1910)
- 25. September: Nikolai Nikolajewitsch Semjonow, russischer Physikochemiker und Nobelpreisträger (
- 1896)
- 25. September: Hans Batz, deutscher Politiker, MdB (
- 1927)
- 27. September: Clifford Lee Burton, Bassist der Heavy Metal Band Metallica (
- 1962)
- 29. September: Helmut Qualtinger, österreichischer Kabarettist und schriftsteller (
- 1928)
- 30. September: Franz Burda, deutscher Verleger und Begründer des Burda-Verlages (
- 1903)
- 5. Oktober: James Hardy Wilkinson, Mathematiker (
- 1919)
- 9. Oktober: Harald Reinl, Filmregisseur und Drehhbuchautor (
- 1908)
- 10. Oktober: Michele Pellegrino, Erzbischof von Turin und Kardinal (
- 1903)
- 11. Oktober: Paul Rudolf Henning, deutscher Bildhauer und Architekt (
- 1886)
- 16. Oktober: Arthur Grumiaux, belgischer Violinist (
- 1921)
- 19. Oktober: Samora Machel, Staatspräsident von Mosambik ab 1975 (
- 1933)
- 20. Oktober: Fritz Hochwälder, österreichischer Schriftsteller (
- 1911)
- 21. Oktober: Theodor Busse, deutscher General (
- 1887)
- 22. Oktober: Albert von Szent-Györgyi Nagyrapolt, ungarischer Biochemiker (
- 1893)
- 22. Oktober: Ye Jianying, chinesischer Feldmarschall und Politiker (
- 1897)
- 23. Oktober: Edward Adelbert Doisy, US-amerikanischer Biochemiker (
- 1893)
- 25. Oktober: Johnny Dyani, Südafrikanischer Jazzmusiker (
- 1945)
- 26. Oktober: Jackson Scholz, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1897)
- 29. Oktober: Harry Voigt, deutscher Leichtathlet (
- 1913)
- 30. Oktober: Otto Knefler, deutscher Fußballtrainer (
- 1923)
- 30. Oktober: Elisabeth Schwarzhaupt, deutsche Politikerin (
- 1901)
- 1. November: Sippie Wallace, US-amerikanische Blues-Musikerin (
- 1898)
- 5. November: Oskar Wielgos, deutscher Problemkomponist (
- 1916)
- 6. November: Elisabeth Grümmer, Opern- und Kammersängerin (
- 1911)
- 6. November: Hugo de Groot, niederländischer Komponist und Dirigent (
- 1897)
- 6. November: Erich Rammler, deutscher Verfahrenstechniker (
- 1901)
- 7. November: Artur London, tschechischer Kommunist und Diplomat (
- 1915)
- 8. November: Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow, Regierungschef und Außenminister Sowjetunion (
- 1890)
- 12. November: Erich Koch, Gauleiter der NSDAP in Ostpreußen und Reichskommissar in der Ukraine (
- 1896)
- 12. November: Ria Baran, Eiskunstläufer (
- 1922)
- 13. November: Rudolf Schock, deutscher lyrischer Tenor, Opern-, Lied- und Operettensänger (
- 1915)
- 15. November: Alexandre Tansman, polnisch-französischer Komponist (
- 1897)
- Textverarbeitungsprogramme. Die Version 1.0 war eine Weiterentwicklung des Programms WordMaster und wurde im September 1978 für das Betriebssystem CP/M veröffentlicht.

Geschichte

Die Programmierer Rob Barnaby und Jim Fox hatten für dieses relativ umfangreiche Programm neue Techniken entwickelt, so z.B. das File Swapping, das heißt das Verarbeiten von Dateien, die größer sind als der Arbeitsspeicher des Computers -- denn CP/M lief auf Prozessoren, die nur 64 kB RAM adressieren konnten, wodurch nur etwa 10 Schreibmaschinenseiten Text auf einmal in den Speicher passten. WordStar wurde durch Zusatzpakete erweitert, so z.B. SpellStar für Rechtschreibkorrektur und MailMerge für Serienbriefe, später wurde das Programm auch auf andere Betriebssysteme portiert (Apple II, MS-DOS, Windows).

frühe Standards

WordStar setzte viele Standards, so z.B. das WordStar-Kreuz: die Tasten Strg-S, Strg-D, Strg-E und Strg-X bildeten ein Kreuz, mit dem der Cursor nach links, rechts, oben oder unten bewegt wurde -- die Pfeiltasten gab es damals auf vielen Tastaturen noch nicht. Eine ganze Zeile wurde mit Strg-Y gelöscht. Viele dieser Tastenbefehle wurden von WordStar-kompatiblen Editoren übernommen, so z.B. von dem Unix/Linux-Editor Joe, dem MS-DOS-Editor "EDIT" oder der Programmieroberfläche für QBasic.

Useability und Möglichkeiten

WordStar war besonders für Einsteiger leicht zu bedienen. Man konnte die Hälfte des Bildschirms mit einem Hilfe-Fenster füllen, auf dem alle wichtigen Tastaturbefehle erklärt waren. Wenn man die Befehle kannte, konnte man das Hilfe-Fenster verkleinern oder ganz wegschalten, um mehr Platz für den eigenen Text zu haben. Bei Befehlen, die aus zwei Tasten bestanden (z.B. Strg-OL5 - linken Rand auf die 5. Spalte setzen) konnte, wenn man nach dem ersten Tastendruck zu lange zögerte, automatisch das zu diesem ersten Tastendruck passende Hilfe-Fenster erscheinen. QBasic Die Fähigkeiten von WordStar 3.0 (1982 erschienen) waren immens. Es gab variable Tabulatoren, man konnte die Zeilen automatisch mit Leerzeichen füllen lassen, um Blocksatz zu erhalten, und es gab "weiche" Trennungsstriche, die nur dann gedruckt wurden, wenn sie tatsächlich am Zeilenende standen. WordStar war auch den Möglichkeiten von CP/M und den damaligen Bildschirmen weit voraus. So konnte man auch Befehle geben, Zeichen kursiv oder fett zu drucken - diese wurden zwar am Bildschirm nicht kursiv bzw. fett dargestellt, sondern nur durch besondere Kennzeichen hervorgehoben, aber der Drucker druckte sie korrekt.

Druckersteuerung

Für die Druckersteuerung wurden eine Menge von Dot Commands eingeführt: eine Buchstabenkombination, die einem Punkt am Zeilenanfang folgten. Zum Beispiel bedeutete .PN 10, dass der Drucker ein neues Blatt beginnen sollte, falls weniger als 10 leere Zeilen bis zum regulären Blattende frei waren.

Ende der Entwicklung

Das 1987 erschienene WordStar 4 war die letzte größere kommerzielle Software für das CP/M-Betriebssystem. Ende der 80-er Jahre wurde dann WordStar 7 für DOS entwickelt: mit Maus-Unterstützung, mit einer Macrosprache und mit Zugriff auf die Zwischenablage von Windows 3. Jedoch konnte WordStar den Vorsprung von WordPerfect nicht mehr aufholen.

Weblinks


- [http://www.wordstar.org wordstar.org]
- [http://wordstar2.com/WordStar_Users WordStar Users Group]
- [http://wordstar2.com WordStar & GNU/Linux] Kategorie:Büroanwendung ja:WordStar

Microsoft Word

Microsoft Word (oft auch kurz MS Word oder Word genannt) ist ein Textverarbeitungsprogramm der Firma Microsoft für die Windows-Betriebssysteme und Mac OS. Es ist Teil der Officesuite Microsoft Office sowie der auf private Nutzer zugeschnittenen Programmsammlung Microsoft Works Suite, wird aber auch einzeln verkauft. 1983 wurde die erste Version von Microsoft Word für MS-DOS lanciert, 1984 erschien die Macintosh-Version. Die DOS-Versionen wurden bis 1995 vertrieben. Eine Version für SCO Unix existierte auch. Word lässt sich mittels VBA (Win / Mac OS) und AppleScript (nur Mac OS) automatisieren.

Geschichte

Microsoft Word basierte auf der GUI-Textverarbeitung Bravo, welche auf dem Xerox PARC lief. Der Autor von Bravo, Charles Simonyi wechselte 1981 von PARC zu Microsoft und wurde der leitende Entwickler von Word. Word war die erste populäre Textverarbeitung für den IBM-PC. In Verbindung mit einer Grafikkarte, die Grafikausgabe erlaubte (wie CGA oder Hercules), konnte Word Textauszeichnungen wie Fett oder Kursiv direkt darstellen. Konkurrenten wie WordStar, WordPerfect oder DisplayWrite (IBM PC Text) konnten dagegen lediglich reinen Text darstellen. Formatierungen erschienen dort entweder als farbiger Text, oder es wurden Markups verwendet.

Dateiformat

Die für Microsoft Word verwendete Dateinamenerweiterung heißt .doc. Das dazugehörige Dateiformat ist proprietär und eine Dokumentation ist nicht frei erhältlich. Word kann mit verschiedenen Dateiformaten umgehen, jedoch werden absichtlich nur wenige Fremdformate vollständig unterstützt. Weiterhin fehlen Dateifilter für die Konvertierung in die Dateiformate der direkten Konkurrenten wie beispielsweise OpenOffice.org oder StarOffice. Jedoch unterstützen neuere Microsoft Word Versionen ein auf XML basierendes Format, WordprocessingML. Das XML-Format lässt sich einfacher lesen und erstellen und ist, nachdem verschiedene Regierungen aufgrund des proprietären Formates gedroht hatten, das Microsoft-Office-Paket nicht einzusetzen, Ende Januar 2005 freigegeben worden. Die Dokumente im XML-Format sind aber um einiges größer, da XML einen großen Overhead produziert. Bei digitaler Veröffentlichung oder Austausch von Dokumenten im Microsoft-Word-Format ist Vorsicht geboten, da es Einblicke in die letzten Änderungen am Text erlaubt, wenn Schnellspeicherung, Versionsverfolgung oder die Funktion der Änderungsverfolgung aktiviert sind. Des weiteren ist es jederzeit möglich, die ursprünglichen Autoren und den Dateiablageort des lokalen Computers zu ermitteln. Vom sicherheitstechnischen Standpunkt aus betrachtet, ist auch der Passwortschutz in MS-Office-Dokumenten unsicher.

Versionen

Versionen für MS-DOS:
- November 1983 Word 1
- 1985 Word 2
- 1986 Word 3
- 1987 Word 4 auch genannt "Microsoft Word 4.0 für den PC"
- 1989 Word 5
- 1991 Word 5.5 Versionen für Apple Macintosh:
- 1985 Januar Word 1 für Macintosh
- 1987 Word 3
- 1989 Word 4
- 1991 Word 5
- 1993 Word 6
- 1998 Word 98
- 2000 Word 2001, die letzte Version die mit Mac OS 9 kompatibel ist
- 2001 Word v.X, die erste Version die Mac OS X voraussetzt
- 2004 Word 2004 Versionen für 16-Bit-Windows:
- 1989 November Word für Windows
- 1991 Word 2 für Windows
- 1993 Word 6 für Windows: Die Versionen 3, 4 und 5 wurden übersprungen damit die Versionsnummer mit den Mac- und DOS-Versionen einheitlich ist, ebenso mit den Versionsnummern von WordPerfect, das zu dieser Zeit der Hauptkonkurrenz von MS Word war. In Word 6 gab es bereits eine Skriptsprache namens "Word Basic", mit der sich Vorgänge automatisieren ließen. Versionen für 32-Bit-Windows:
- 1995 Word 7.0, auch "Word 95" genannt (u.a. Bestandteil von Office 95)
- 1997 Word 8.0, auch "Word 97" genannt (u.a. Bestandteil von Office 97)
- Sommer 1999 Word 9.0, auch "Word 2000" genannt (u.a. Bestandteil von Office 2000)
- Herbst 2001 Word 10.0, auch "Word 2002" oder "Word XP" genannt (u.a. Bestandteil von Office XP)
- Sommer 2003 Word 11.0, auch "Word 2003" bzw. "Microsoft Office Word 2003" genannt (u.a. Bestandteil von Office 2003). Die Version 11.6113.5703 kennzeichnet dabei die RTM-Version, nach der Installation von Service Pack 1 hat Word 2003 die Version 11.6359.6360.
- Word 12.0: "Office 12", erscheint voraussichtlich Ende 2006 zusammen mit Windows Vista (siehe auch Weblinks) Ab der Version 7.0 werden die Versionsnummern gleich mit den anderen Office-Produkten wie Excel, Powerpoint, Access usw. geführt. Seit dieser Version steht auch VBA zur Verfügung. Versionen für SCO UNIX:
- [http://www.opsys.com/products/sco/ Microsoft Word for UNIX Systems Release 5.1]

Weblinks


- [http://office.microsoft.com/home/default.aspx Offizielle Seite Word für Windows]
- [http://www.microsoft.com/germany/mac/word Offizielle Seite Word für Macintosh]
- [http://mypage.bluewin.ch/reprobst/WordFAQ/Index.htm Eine FAQ-Seite zu Microsoft Word]
- [http://www.microsoft.com/office/preview/uioverview.mspx Informationen über Office 12]
- [http://www.winfield.demon.nl Freies MS Word Leseprogramm] Kategorie:Büroanwendung Kategorie:Mac-OS-Software Kategorie:Windows-Software ja:Microsoft Word ko:마이크로소프트 워드 simple:Microsoft Word

DOS

Die Abkürzung DOS bezeichnet
- ein Disk Operating System, am bekanntesten: MS-DOS (Microsoft DOS)
- die Demokratska Opozicija Srbije, siehe Demokratische Opposition Serbiens
- Duale Oberschule, ein Modellversuch von 14 Schulen in Rheinland-Pfalz Die Abkürzung DoS bezeichnet
- den Denial of Service attack, einen Angriff auf Internet-Server
- das Department of State, das US-amerikanische Außenministerium

Sprachen


- dos bedeutet „zwei“ auf spanisch
- dos (in der europäischen Rezeption großgeschrieben: Dos) bezeichnet die Mitgift nach römischem Eherecht. Das römische Ehegüterrecht heißt nach ihr Dotalrecht Kategorie:Abkürzung ja:DOS

Novell

Novell ist eine US-amerikanische Hightech-Firma, die sich auf Netzwerk- und Internet-Software-Produkte spezialisiert hat.

Firmengeschichte

Die Firma begann 1979 unter dem Namen Novell Data Systems Inc. als Hardwarehersteller für CP/M-basierende Systeme. Im Januar 1983 wurde die Firma umbenannt in Novell Inc. und Ray Noorda wurde Firmenchef. Ebenso stellte die Firma 1983 ihr bedeutendstes Produkt, das Multi - Plattform - Netzwerkbetriebssystem Netware vor. Der Hersteller Novell Inc. ist im Nasdaq als NOVL gelistet. Das Netzwerkprotokoll, das die Firma entwickelte, basierte auf den XNS und wurde aus IDP und SPP weiterentwickelt und benannte seine Protokolle IPX (Internetwork Packet eXchange) und SPX (Sequenced Packet eXchange). Datei- und Druckdienste liefen auf dem NCP (NetWare Core Protocol) über IPX ebenso wie die Routinginformationen RIP und Dienstinformationen (SAP). Novell erwarb die Firma Digital Research, den Hersteller von DR-DOS, einem MS-DOS ähnlichen aber Multitasking-fähigen Betriebssystem und vertrieb diese unter dem Namen Novell DOS (welches später als OpenDOS und dann als DR-DOS durch Caldera Systems vertrieben wurde). Während der 80er Jahre ging es Novell sehr gut. Die Firma hatte mit ihrem Netzwerkbetriebssystem eine Monopolposition und konnte ihre Produkte teuer verkaufen. Das änderte sich jedoch in den 90er Jahren schlagartig, als das Betriebssystem Windows von dem Softwarehersteller Microsoft nach und nach mit immer mehr Netzwerkfunktionen ausgestattet wurde. Aufbauend auf Unix SVR4 begann man bei Novell auch mit der Entwicklung eines eigenen Unix-Derivats, das im November 1992 unter dem Namen UnixWare veröffentlicht wurde. Mit dem Aufkauf verschiedener Firmen versuchte Novell seine Marktstellung gegenüber dem neuen Konkurrenten zu behaupten. 1993 kaufte die Firma die Unix System Laboratories von AT&T und lizenzierte die Rechte an andere Firmen. Im selben Jahr kaufte Novell auch noch die WordPerfectCorp. und von der Firma Borland die Tabellenkalkulation Quattro Pro. Novell Directory Service 1995 wurde Unix an die SCO Group verkauft. Der Umfang des Verkaufs ist zwischen Novell und der SCO Group stark umstritten, insbesondere in Hinsicht auf das Copyright. Siehe dazu auch: SCO gegen Linux. Digital Research wechselte zu Caldera. Mit dem WordPerfect Office war Novell recht glücklos. Es verlor zunehmend an Marktanteilen. Während die dazugehörige Groupware GroupWise als eigenständiges Produkt von Novell vertrieben wird, ging der Rest des WordPerfect Office, bestehend aus WordPerfect, Presentations und Quattro Pro, an Corel. Im Juli 2001 kaufte Novell die Consulting Firma Cambridge Technology Partners um sie zu ihrer Verkaufsabteilung zu machen. Der CEO dieser F